Case IH Traktorkonzept

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Autonome Fahrzeuge werden immer beliebter und dürften in Zukunft zur Norm werden. Auch der Agrarsektor wird nicht verschont bleiben. Telematik- und Automatiksteuerungen gibt es bereits, aber der Traktorenhersteller Case IH geht noch einen Schritt weiter und plant für die Zukunft einen völlig autonomen Traktor. Ziel dieser zukünftigen Fahrzeuge ist es, den Landwirten die Arbeit zu erleichtern und effizienter zu gestalten.

Der eigenständige Traktor ist mit modernster Technik und Radar-, LIDAR- und Lasertechnik ausgestattet. Der Case IH ist zudem mit Videokameras ausgestattet, so dass der Landwirt das Livebild jederzeit verfolgen kann. Einige Operationen können mit einer speziellen Software gespeichert werden. Der Landwirt kann alle Bewegungen des Traktors am Bildschirm verfolgen und in Notfällen eingreifen. Bei Problemen ist der Eigentümer der Zugmaschine für die Zukunft zu informieren.

Eine solche Meldung kann z.B. bei einem mobilen oder festen Hindernis erfolgen. Der Traktor hält automatisch an und fragt den Landwirt nach einer neuen Route. Ist kein GPS-Signal vorhanden, schaltet der Traktor ab, um Unfälle zu vermeiden. Wenn es zu regnen beginnt, registriert er es und kehrt automatisch in die Garage oder auf ein noch trockenes Feld zurück. Dies geschieht nur, wenn die Straßen privat sind.

Das bestehende Magnum-Modell wird zum Bau eines Prototypen verwendet. Auch die Technik für Traktoren mit Führerhaus sollte später angepasst werden können. Der Traktor erkennt automatisch die Arbeitsbreite und berechnet daraus die optimale Spurweite. Auch die Bodenverhältnisse können im Case IH-Modell bewertet und berücksichtigt werden. Außerdem muss die Software in der Lage sein, mehrere Traktoren gleichzeitig zu steuern.

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